Hans Steger wurde am 12. Juni 1907 in Zeulenroda geboren. Sein Vater, ein Uhrmacher und Diakon einer freikirchlichen Gemeinde, erzog ihn mit strenger Gläubigkeit.
1921 begann Hans Steger eine Ausbildung zum Holzbildhauer. Dieser folgte 1926 das Studium der Bildhauerei. Zuerst in Dresden bei Prof. Wrba und anschließend an den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst in Berlin bei Prof. Wilhelm Gerstel. Dieser prägte sein weiteres Schaffen.
1932 beendete er sein Studium und ging nach Weimar. Zur Zeit des Nationalsozialismus musste Hans Steger seine bildhauerische Arbeit unterbrechen und Kriegsdienst leisten. Später nahm er trotz widriger Bedingungen mit viel Engagement wieder die Arbeit auf.
1947 heiratete Hans Steger seine Frau Hildegard Schmitz. Das Paar bekam vier Kinder: drei Töchter und einen Sohn.
1954 wurde Hans Steger als Dozent an die Hochschule für Bildende Künste in Dresden berufen. Hier wirkte er als Hochschullehrer in der Abteilung Plastik bis zu seinem Tod am 09. Januar 1968.
Seine zahlreichen Portraits und figürlichen Plastiken setzten Maßstäbe in der Portraitkunst und fanden auch in der Fachwelt große Anerkennung. Ihm zu Ehren trägt die Galerie seinen Namen.